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Die topform Sicherheitskanten gibt es in allen Unifarben, passend zur Oberfläche oder farbig davon abgesetzt.

 

Sie erhalten die ideale Kantenlösung z.B. für

 

  • Türen,
  • Tisch- und Arbeitsplatten,
  • Fensterbänke,
  • Wandverkleidungen
  • und vielfache weitere Anwendungsmöglichkeiten

 

Kundenseitige Vorfertigung

 

Fertigungsvorgaben für die beigestellten Türen: Haftungsausschluss für beigestelltes Material!

 

  • Die Türen müssen maßgenau, winkelgenau, gefalzt und beleimt beigestellt werden.
  • Das Hartfaserdeck muss durchgehend bis zur Kante verleimt sein.
  • Der Einleimer muss mind. 10 mm an der schwächsten Stelle aufweisen.
  • Massivholz max. Feuchte 8%
  • Geeignet für den Einleimer: Ramin, Abachi, Buche und ähnliche Hölzer
  • Ungeeignet für den Einleimer: harz- und ölhaltige Hölzer wie Fichte, Kiefer, Teak etc.
  • Hinweis: die max. Schwundbreite 0,5 mm der Kante pro Türblattseite darf nicht überschritten werden.
  • Der Überschlag ist nach verwendeten Bändern zu dimensionieren (Türblattstärke).
  • Maße: Türblattfertigungsmaß und Falz abzüglich Kantenstärke (4 mm)
  • Sämtliche Schrauben müssen vorgebohrt werden, um Risse in der topform-Sicherheitskante zu vermeiden.

 

Furnierte Türen

 

  • Vorgabe (geeignet): gewalzt lackiert mit UV-Acryl Lack (z.B. Stollux D1370)
  • Empfehlung: Farbton der topform-Sicherheitskante passend zur Furnierfarbe wählen.
  • Hinweis: produktionsbedingt können sich im Randbereich (bis zu max. 50 mm) der Oberfläche matte bzw. glänzende Stellen sowie Markierungen ergeben.

 

Anlieferung zu topform

 

Auf Paletten mit längsseitiger Öffnung für den Transport mit dem Stapler sortiert:

 

  • farblich nach topform-Sicherheitskante
  • nach Falz: Geh-, Stehfl ügel, linke, rechte oder stumpfe Türen
  • nach Breite

 

Bei Nichteinhalten der technischen Vorbemerkungen kann es zu produktionstechnischen Mehrkosten kommen, die Verrechnungen erfolgt lt. tatsächlichem Aufwand!


MASSTOLERANZEN:

topform-Sicherheitskante +/- 1 mm.

Bei Sonder-Falzgeometrien kann sich

eine Entformungsschräge von ca. 0,5

Grad ergeben!


Technische Eigenschaften

 

topform-Sicherheitskante ist ein Komponentensystem auf Polyurethanbasis

 

Physikalische Eigenschaften - im Rohzustand:

Prüfung

Spezifisches Gewicht

Härte

Zugfestigkeit

Schlagzähigkeit

Lichtechtheit

 

DIN 53479

DIN 53505

DIN EN ISO 527-1

DIN EN ISO 179-1

DIN 54004

Einheit

g/ml

Shore D

N/mm²

Kj

Stufe

Wert

1,11 - 1,15

65 - 75

19 - 21

ca. 180

5 - 6

 

Kundenseitige Nachbearbeitung

 

  • Vor Beginn einer Bearbeitung der Polyurethan-Kante ist die Polyurethan-übliche Aushärtungszeit von mind. 7 Tagen einzuhalten.
  • Bei sämtlichen Fräs- und Bohrarbeiten für Beschläge, Schrauben usw. ist darauf zu achten, die Größe so zu gestalten dass kein Druck
    auf die topform Sicherheitskante (Polyurethan-Kante) ausgeübt wird
  • Die topform-Sicherheitskante ist mit handelsüblichen Holzwerkzeugen zu bearbeiten, allerdings ist die Feinschneidigkeit der Werkzeuge
    sicherzustellen - keine Verwendung von stumpfen Werkzeugen!
  • Kein Druck auf der Kante beim Einschrauben der Bänder - sonst Rissgefahr
  • Restkantenbreite von mind. 4 mm sollte erhalten bleiben (z. B. Schlossfräsung)
  • Die Türen werden KEINER Grund- bzw. Endreinigung unterzogen. Die Grund- bzw. Endreinigung hat durch den Kunden zu Erfolgen!
    Bei Oberflächen „matt“ oder „tiefmatt“ bzw. mit Oberflächenstruktur kann es bei der Endreinigung (kundenseits)
    ein Mehraufwand entstehen!
    DAFÜR WIRD KEINE HAFTUNG ÜBERNOMMEN!

 

 

Pflege und Reinigungshinweise

 

Im normalen Arbeitsfluss ist es unvermeidlich, dass immer wieder leichte Rückstände (z.B. silikonhaltige Trennmittel) zurückbleiben.

Wir empfehlen daher für die Endreinigung folgende Mittel:

 

  • Multisol (Firma Innotec Art.Nr. 1245 - Entfetter/Reiniger)
  • Permaloid® (Firma Spies Hecker Art.Nr. 7010 Silikon Entferner)
  • Testbenzin (Firma Neuber) und E-Tork-Soft (Firma Castrol - Putzpapier)
  • Schmierseife oder andere handelsübliche Seifenreiniger

 

Hinweis: Keine methylenchlorid-, aceton-, nitrohaltigen Mittel, verdünnte Säuren ab 10%, Ester, wie z.B. Äthylacetat/Butylacetat.

 

Alle Hinweise sind Empfehlungen, die sich auf den heutigen Erkenntnisstand und auf Erfahrungswerte stützen, und sind somit nicht als Eigenschaftszusicherung zu betrachten.